Samstag, 8. März 2008

THAILAND!

Sonne, Traumstraende, leckeres Essen, Bungalows und Schnorcheln....so sieht das Leben in Thailand aus!
Letzten Montag bin ich von Sydney nach Bangkok geflogen und der Flug war wirklich sehr genial. Neben leckerem Essen konnte ich auch den Sonnenuntergang vom Flugzeug aus geniessen, was wirklich beeindruckend war.
Tim hat mich dann vom Flughafen abgeholt und nach einem entspannten Tag in Bangkok sind wir nach Phuket geflogen. Der Flug war ein absolutes Schnaeppchen, was wir allerdings nicht wussten war, dass wir nur 15 kg mitnehmen durften. Also mussten wir 15 kg Uebergepaeck bezahlen und da war der Flug dann nicht mehr so guenstig.
In Phuket angekommen, haben wir nach einer Unterkunft gesucht und nach etwas hin- und herlaufen ein erschwingliches Zimmer gefunden, was penetrant nach Rauch stank. Toilettenspuelungen gibt es in Thailand generell nicht. Ueberall stehen kleine Eimer neben der Toilette, die man mit Wasser fuellt und so spuelt. Etwas gewohnungsbeduerftig ist auch, dass das Toilettenpapier nicht in die Toilette, sondern in der Abfalleimer kommt....genauso wie es auch in Suedamerika war. Trotzdem gefaellt mir das Land super gut!
Nachdem wir also unsere Unterkunft in Phuket gefunden hatten, wollten wir richtig schoen essen gehen. Leider war es schon so spaet (23 Uhr), dass es sehr schwierig war noch ein geoeffnetes Lokal zufinden. Wir hatten Glueck und haben ein sehr schoenes Fischrestaurant gefunden. Als wir uns setzten, bat man uns dann aber zu gehen, da das Restaurant jetzt schliessen wuerde. Tja...am Ende sind wir dann im 7/11(einem kleinem Supermarkt) gelandet und haben alle moeglichen Mikrowellen Gerichte getestet (was sehr zur Unterhaltung des Personals beitrug...)
Am naechsten Tag sollte es nach Ko Phi Phi (einer Trauminsel bei Phuket) gehen. Wir hatten einen Weckservice bestellt (bzw. der Portier hatte mitbekommen, dass wir morgens um 8.30 Uhr die Faehre nehmen wollten und meinte, ein Weckservice waere besser fuer uns). Nun gut, morgens aufgewacht wollten wir dann etwas spaeter, also um 11 Uhr fahren, was wir dem Portier dann auch am Telefon mitteilten. Um kurz vor acht rief er dann wieder an und meinte wir sollten doch lieber jetzt die Fahre nehmen und er haette uns schon ein Taxi gerufen. Ueberzeugt, dass er uns wohl den ganzen Morgen nerven wuerde, sind wir aus dem Bett gesprungen und runter gestuermt. Dort wartete dann ein Jugendlicher mit seinem Kumpel und einem Privatwagen mit Formel 1 Lenkrad, der wahrscheinlich den Deal seines Lebens mit uns machte und den ganzen Tag nicht mehr arbeiten musste.... Egal, wir haben es auf die Faehre geschafft und sind mittags auf Ko Phi Phi angekommen.
Die Straende der Insel kann man eigentlich nur mit sogenannten Longtail Booten (Kanueaehnliche Boote mit Motorantrieb) erreichen. Wir liessen uns zu einem kleinen Strand fahren und haben dort ein absolut geniales Bungalow mit Meerblick gemietet. Die Insel ist der Traum, so stellt man sich das Paradis vor. Ueberall ist dicker Regenwald mit riesigen Palmen und das Meer ist absolut klar und voller Korallen und bunter Fische. Einfach traumhaft.
Nachmittags sind wir dann ins Zentrum gelaufen....was nicht so einfach war, wie es sich anhoert. Der Weg ging naemlich ueber einen Berg in mitten des Regenwalds und war nicht befestigt und absolut steil. Die beste Idee war es sicherlich nicht, diesen Weg bei 30 Grad zu laufen...
Das Zentrum von Ko Phi Phi war furchtbar, ueberall Touristen, die sich durch Gassen draengen und nach unseren Einkaeufen wollten wir schnell wieder zurueck zu unserem relaxten Strand. Jeder, den wir nach dem Weg fragten, wollte uns eine Fahrt mit einem Longtail Boot anbieten (was absolut teuer ist) und wollte nicht glauben, dass wir wirklich laufen wollten. Wenn wir fragten, ob wir auf dem richtigen Weg waeren, haben alle immer freundlich gegrinst und genickt. Das Problem war nur, dass wir so absolut nicht auf dem richtigem Weg waren und am Ende nur noch ein Longtail Boot nehmen konnten, weil es mittlerweile dunkel war.
Abends haben wir am Strand lecker und gunstig gegessen und nachts kam dann die grosse Ueberraschung. Nachdem ich beim Duschen eine Echse und Kakalaken entdeckte, raschelte es nachts im Zimmer. Ich war zu muede um mir darueber Gedanken zu machen, was das sein koennte. Tim entdeckte dann aber die Ratte in unserem Bad, die ein Loch in meine Tasche gefressen hatte, um an meinen schmackhaften Apfel zu kommen. Also Natur pur auf der Insel!
Den naechsten Tag haben wir uns einen anderen Bungalow gesucht, der auf Stelzen und fuer Ratten eher unzugaenglich war.
Traumhaft war auch das Schnorcheln ueber den Korallen im klaren Meer, wo wir viele bunte Fische sahen. Einige fanden uns auch sehr interessant und sind die ganze Zeit um uns herum geschwommen, sind auf unsere Taucherbrillen zu geschwommen, um kurz vorher wieder ab zu drehen. So etwas habe ich noch nicht gesehen und ich glaube ich werde hier zum Schnorchel Fan!
Am naechsten Tag war das Wetter etwas bedeckt und so haben wir kurzerhand beschlossen nach Ko Lanta (einer weiteren Insel) zu fahren.
Hier haben wir nach etwas suchen einen sehr billigen, rustikalen Bungalow gefunden, der in einem schoen bewachsenen Garten in Meeresnaehe steht. Es gefaellt mir richtig gut hier und die Insel ist so, wie man sich Thailand vorstellt: ueberall kleine Bars und Restaurants direkt am Strand, die nachts beleuchtet sind, Thai Massagen, wo man nur hinschaut, traumhafter Strand, leckeres Essen und alles relativ guenstig.
Heute haben wir uns einen Roller gemietet und sind ueber die Insel geduest um abends dann den traumhaften Sonnenuntergang zu bewundern.

Samstag, 1. März 2008

Mittlerweile ist die Zeit in Sydney auch schon wieder um und morgen nachmittag geht's weiter nach Thailand, wo ich fuenf Wochen rumreisen werde.
Sydney ist eine traumhafte Stadt und hat mir sehr gut gefallen. Wir haben hier ziemlich viel gesehen, haben uns die verschiedenen Stadtviertel angeschaut, waren am Bondi Beach und mit der Faehre in Manly.

An diesem Wochenende stand ganz Sydney Kopf, denn hier war das "Mardy Gras" Festival, die groesste Schwulen- und Lesben Parade in Australien, die mit der "Love Parade zu vergleichen ist, nur dass auf den Wagen Homosexuelle tanzen. Es war sehr lustig das Spektakel anzusehen und es war unglaublich wieviel in der Stadt los war.

Ausserdem haben wir waehrend unseres Aufenthaltes in Sydney einen Ausflug zu den "Blue Mountains" unternommen. Die "Blue Mountains" sind eigentlich ein Gebirge, dessen bewaldete Berge auf Grund des aufsteigenden Eukalyptusdunstes blau erscheinen. Wir sind dort etwas gewandert, haben uns die "Three Sisters" (drei riesige Felsen) angeschaut, und die Natur genossen.

Ich habe mich auch noch mit ein paar Freunden, die ich in Kanada kennengelernt hatte und die in Sydney leben, getroffen, was wirklich lustig war. Und schon war die Zeit in Sydney wieder vorbei...wie immer viel zu schnell.

Morgen gehts nach Thailand, worauf ich mich schon riesig freue. Dort werden Tim und ich erstmal einen Tag in Bangkok bleiben und dann zu den Traumstraenden nach Phuket fliegen! Ich melde mich von dort aus wieder!

Sonntag, 24. Februar 2008

G'Day Mate! Welcome to Australia!

Mittlerweile bin ich schon fast seit 2 Wochen in Australien unterwegs und das Land ist einfach nur traumhaft!
In Adelaide fing die Reise im Land der Kaengaeruhs und Koala an und nach einem Tag Stadtbesichtigung ging es gleich zur "Kangaroo Island". Die Insel verdankt dem Briten "Mathew Flinders" seinen Namen, der nach langer Seefahrt auf der Insel ankam und davon begeistert war, dass die Kaengaeruhs die Seeleute so nah an sich ranliessen, dass sie ihnen den Kopf abschlagen und sie essen konnten. Das Kaengaeruhfleisch hat ihm so lecker geschmeckt, dass er die Insel "Kangaroo Island" taufte. Lustige Geschichte, oder?!
Ironischer Weise gab es auf dieser Insel kaum Kaengaeruhs! Wir haben nur eins gesehen, an das wir wirklich nah heran konnten und es war wirklich lustig zu sehen, wir es sich beim Laufen mit seinem Schwanz abstuetzt. Ausserdem haben wir 2 Koala mit Babies auf dem Ruecken gesehen und sonst noch viele andere Tiere, darunter auch Pinguine und Seeloewen.
Die Insel war super schoen, es gab kleine Buchten mit tuerkisem Wasser, in denen wir schwimmen waren. Die "Remarkable Rocks", ganz bizarre Felsformationen, haben wir bestaunt und den Seehunden an der "Seal Bay" zugeschaut. Hier konnte man an den Strand gehen, wo all die Seehunde mit ihren Babaies lagen. Wenn man als Gruppe zusammen bleibt, sehen sie diese naemlich als Gegenstand und fuehlen sich nicht in ihrem Lebensraum gestoert. Das Beste war allerdings, dass uns ein Seehundbaby mit seiner Mutter verwechselte und bis zu einem Meter an uns heran kam!
Nach unserem Aufenthalt auf der Kangaroo Island ging es dann gleich auf die naechste Tour, die "Great Ocean Road" entlang. Die "Great Ocean Road" ist eine 250 km lange geschlungene Strasse, die sich entlang der australischen Suedkueste zieht und zwischen den beiden Weltkriegen als Arbeitsbeschaffungsmassnahme von heimgekehrten Soldaten gebaut wurde. Sie ist wirklich eine der schoensten Strassen, die ich je gesehen habe!
Wir waren eine lustige Gruppe von 18 Leuten, hatten einen kleinen Bus und unser (etwas seltsamer) Guide hat gut fuer Stimmung gesorgt, so dass wir am Ende singend durch die Gegend gefahren sind. Es war sehr spassig!
Unser erster Halt waren die "Grampians", ein National Park mit grossen Felsen und ganz viel Wald. Dort sind wir abends wandern gegangen und haben die Weite des National Parks bestaunt. Die Natur ist in Australien einfach unglaublich.
Am naechsten Tag gings morgens gleich wieder auf den Berg und vor 10 Uhr morgens (an einem Sonntag!) hatten wir auf der Bergspitze erklommen. Ich glaube das ist mir in meinem Leben noch nicht passiert;)
Auf der "Great Ocen Road" haben wir uns dann die ganzen Touristen Attraktionen angeschaut, von denen die "London Bridge" (ein brueckenaehnlicher Felsbogen) und die "12 Aposteln" (bis zu 60 Meter hohe im Meer stehende Felsen aus Kalkstein) am beeindruckensten waren. Wir haben uns den Sonnenuntergang bei den "12 Aposteln" angeschaut und diese Farben am Himmel waren Wahnsinn. Ich bin ausserdem mit dem Helicopter ueber die "12 Aposteln" geflogen, was mich allerdings nicht vom Hocker gehauen hat. Da war der Flug ueber den Grand Canyon in Californien schon wesentlich besser.
Natuerlich waren wir auch noch an einem der Traumstraende auf der Strecke von Adelaide nach Melbourne baden und sind durch einen Regenwald gewandert. Die Tour war wirklich super!
In Melborune haben wir uns dann ein paar Museen angeschaut, waren auf dem Rialto Turm, wo wir einen Panoramablick ueber die Stadt hatten, haben ein bisschen am Strand gelaxt und einfach die multi-kulturelle Stadt genossen.
Danach ging es nach Sydney und die Stadt ist einfach der Hammer! Wir hatten bislang Glueck mit dem Wetter, sind durch den botanischen Garten geschlendert, waren am "Opera House" (das Wahrzeichen Sydneys) und auf der "Harbour Bridge", sind die Einkaufsstrassen entlang gebummelt und haben die Sachen auf dem Markt im Viertel "The Rocks" bestaunt. Obwohl die Stadt so riesig ist, ist sie immernoch sehr gruen und es kommt einem gar nicht so riesig vor. Mir gefaellt es sehr gut und unser Hostel ist auch okay. Nachdem wir eine Nacht an der Hauptstrasse mit offenem Fenster geschlaffen hatten (was sich so angefuehlt hat, als wuerde man auf dem Buergesteig draussen liegen), habe wir nun ein ruhigeres Zimmer ergattert und sind absolut zufrieden!
In genau einer Woche fliege ich dann schon zu Tim nach Thailand und danach geht dann meine Reise durch Australien von Sydney aus weiter.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Nach unserem kleinen Aufenthalt in Queenstown sind Marissa und ich dann weiter zum Lake Pukarki und dem Mt Cook National Park gefahren. Die Landschaft war mal wieder traumhaft und hat ein bisschen an die Schweiz erinnert. Lake Pukarki ist ein unglaublich blauer See, der vor dem schneebedekte Mt Cook, dem groessten Berg Australasiens, gelegen ist. Nach einer kleinen Wanderung zum Berg, ging es dann weiter zum Lake Tekapo.
Der See ist auch (wie Lake Pukarki) von Bergen umgeben und es war super schoen dort. Ganz bekannt ist auch die "Church of the good shepard", die zusammen mit dem Lake Tekapo in den meisten Artikeln ueber Neuseland abgedruckt ist. Wir sind auf einen absolut genialen Aussichtspunkt gestiegen und die Stille und die Weite dort oben waren einfach unbeschreiblich. Wir haben gut relaxt und waren ein bisschen wandern, bevor es dann wieder nach Christchurch ging.
Dort haben wir die letzen 2 Tage vor unserem Flug nach Adelaide (Australien) verbracht, haben ordentlich Abschied gefeiert und die Sonne genossen.
Neuseeland hat mir absolut super gefallen und es wird auf jeden Fall nicht das letzte Mal in diesem wunderschoenen Land gewesen sein!
Mittlerweile sind wir in Australien, genauer gesagt in Adelaide, und machen uns morgen zur Kangaroo Island auf, die wie ein lebender Zoo sein soll. Danach gehts dann weiter nach Melbourne, aber davon das naechste mal mehr!

Mittwoch, 6. Februar 2008

Nach ein paar entspannten Strandtagen in Collingwood und an der Golden Bay sind wir in den Abel Tasman National Park gefahren. Bilder habe ich bei dem letzten Bericht ja schon online gestellt und es sieht dort wirklich so aus: ein riesiger National Park mit tuerkis-blauem glasklarem Wasser, verlassenenen weissen Straenden, kleinen Buchten und vielen Seetieren (Pinguine, Seehunde, Voegel aller Art). Es sieht aus wie das Paradis auf Erden.

An unserem ersten Tag im Abel Tasman NP haben wir uns das ganze Gebiet mit einem Wassertaxi angesehen und einen kleinen Stop an einem der Traumstraende gemacht mit Abkuehlungen in der Tasmanischen See.

Am naechsten Tag haben Marissa und ich dann eine Kayak Tour durch den Park gemacht, was mal wieder eins der Hightlights meiner Reise war. Es war zwar super anstrengend und die Arme taten danach ganz gut weh, aber es war traumhaft auf diesem klaren, tuerkisen Wasser zu paddeln (auch an Seehunden und Pinguinen vorbei) und ab und zu an den verlassenen Straenden zu relaxen und baden zu gehen.

Nach einem weitern realxten Tag an einem der schoenen Straende in der Umgebung vom National Park sind wir dann weiter nach Kaikoura gefahren, um dort mit Delphinen zu schwimmen. Das hat aber leider nicht geklappt und so ging es einen Tag frueher als geplant nach Christchurch.

Dort haben wir zwei Tage verbracht und uns diese schoene Stadt angesehen. Wir sind mit der alten Strassenbahn gefahren, sind durch den botanischen Garten gelaufen, in Cafes entspannt, mit der Gondola zu einem Aussichtspunkt hochgefahren und es uns einfach gut gehen lassen.

Leider mussten dann Mama und Papa schon wieder nach Hause und Marissa und ich haben sie zum Flughafen gebracht. War eine schoene Zeit hier zusammen!

Marissa und ich sind dann weiter zum Franz Joseph Gletscher gefahren, wo wir nach einem Regentag den Gletscher hochgestiegen sind.

Es war wirklich beeindruckend den Gletscher zu besteigen und zwischen schmalen Eiswaenden langzulaufen und mit Spikes an den Schuhen Wege auf dem Gletscher zu finden. Auch wieder eins der Hightlights in Neuseeland!

Nach einer langen Autofahrt an traumhaften Landschaften (vor allem riesigen Seen mit Bergen im Hintergrund) vorbei, sind wir mittlerweile in Queenstown angekommen. Die Natur in Neuseeland ist absolut beeindruckend: man faehrt eine Weile und ist im Regenwald, noch ein bisschen weiter ist es auf einmal ganztrocken und die Berge braun, noch weiter kommt man an Seen vorbei, die von riesigen Bergen eingerahmt sind! Absolut genial!!!

Queenstown ist auch sehr schoen, zwar relativ klein (8000 Einwohner), aber direkt an einem See gelegen und von Bergen umgeben. Gerade haben wir uns den Garten hier angeschaut und nachher gehts dann noch mit einer Goldel auf einen Berg!
PS: Fotos konnte ich hier leider nicht wirklich hochladen, sie werden in den naechsten Tagen folgen....